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Das Wichtigste zur Umschuldung
- Durch die Umschuldung eines laufenden Kredits hast Du die Möglichkeit, zu einem günstigeren Kredit bei einer anderen Bank zu wechseln.
- Du kannst einfach unverbindlich anfragen, ob Dir ein anderes Institut bessere Konditionen bietet – zum Beispiel über den Kreditvergleich eines Vergleichsportals. Meine Empfehlungen findest Du weiter unten.
- Wichtig: Ob es sich lohnt, einen Kredit umzuschulden, hängt vor allem von drei Faktoren ab:
- Wie viel Restschuld Du noch zu tilgen hast,
- wie viel besser die Zinsen für Deinen neuen Kredit sind und
- wie hoch eine mögliche Vorfälligkeitsentschädigung an den derzeitigen Kreditgeber ausfällt.
- Weitere Vorteile einer Umschuldung: Du kannst mehrere Kredite zu einem einzigen zusammenfassen, was sich positiv auf Deine Schufa auswirken kann und für mehr Ordnung in Deinen Finanzen sorgt.
- Zudem kannst Du die Ratenhöhe auf Deine aktuelle Situation anpassen und bei Bedarf den Kreditbetrag noch einmal aufstocken.
- Gut zu wissen: Eine Umschuldung ist online sehr einfach durchzuführen, so dass die alte und die neue Bank viele Formalitäten untereinander klären und Du nur wenige Dokumente übermitteln musst.
Warum ist aktuell ein günstiger Zeitpunkt für eine Umschuldung?
Infolge des russischen Überfalls auf die Ukraine Anfang 2022 verteuerten sich auch die Kreditzinsen drastisch. Wer in dieser Zeit ein Darlehen aufnahm, musste dafür deutlich mehr bezahlen, als in der Niedrigzinsphase zuvor. Auf bis zu 8,73 Prozent im Januar 2024 stiegen die durchschnittlichen Effektivzinsen für Verbraucherkredite in Deutschland nach Zahlen der Bundesbank.
Einzelne Kredite waren je nach Darlehensgeber und Bonität des Kreditnehmers nur zu sehr viel höheren Zinssätzen zu bekommen. Dabei folgten die Banken den Leitzinserhöhungen der Europäischen Zentralbank.
In den vergangenen Monaten hat die EZB den Leitzins nun wieder mehrfach gesenkt. Bei den Konsumentenkrediten war ein Rückgang der durchschnittlichen Effektivzinsen ebenfalls spürbar, wenngleich in geringerem Ausmaß.
Wie findest Du die besten Zinsen für eine Umschuldung?
Einen teuren Kredit abzulösen und bei einer anderen Bank weiterzuführen, kann sich für Dich auch durch die oben genannte Ausgangslage häufig lohnen. Vor allem, wenn Du dabei mehrere persönliche Zinsangebote von verschiedenen Banken einholst und vergleichst.
Ich empfehle Dir dafür einen der sehr guten Kreditvergleiche von Vergleichsportalen wie Check24 oder Verivox. Dort sind auch viele bekannte Direktbanken vertreten, die häufig günstigere Kreditzinsen vergeben als Filialbanken.
Hast Du den Online-Antrag komplett ausgefüllt, erhältst Du schon nach kürzester Zeit Rückmeldungen von den Banken. Am Ende kannst Du bei positiver Antwort der Kreditinstitute ganz einfach die besten Zinsen für Deine Umschuldung auswählen.
Wichtig: Gib beim Kreditvergleich immer den Verwendungszweck „Umschuldung“ oder „Kredit ablösen“ an.
Diese Kreditvergleiche empfiehlt Check Dein Geld:
Mein Recht: Wann darf ich einen Kredit umschulden?
Laut geltendem Recht darfst Du einen Darlehensvertrag als Verbraucher jederzeit vollständig oder teilweise tilgen. Dieses Recht auf Sondertilgungen ist in § 500 BGB festgehalten. Ob eine solche Sondertilgung kostenlos möglich ist, unterscheidet sich aber je nach Kreditvertrag.
Wie kann ich einen bestehenden Kredit an eine veränderte Lebenssituation anpassen?
Im Zuge einer Umschuldung hast Du die Möglichkeit, die Fixpunkte des Darlehens neu zu justieren. Hat sich etwa Deine Einkommenssituation seit Abschluss des Kredits verändert, kannst Du nun die Höhe der Kreditrate an die neue Situation anpassen.
Hast Du monatlich mehr Geld zur Verfügung, kannst Du die Tilgung zum Beispiel mit einer Anhebung der Monatsrate beschleunigen.
Umgekehrt kannst Du auch die Laufzeit des Kredits verlängern, um Deine monatliche Belastung zu senken. So schaffst Du Dir mehr Flexibilität bei finanziellen Engpässen.
Gut zu wissen: Du musst nicht zwingend die Bank wechseln, um die Konditionen und die Eckdaten Deines Kredits anzupassen. Du kannst auch auf Deinen derzeitigen Kreditgeber zugehen und über entsprechende Änderungen sprechen.
Weitere Rahmenbedingungen, die Du für Deinen Kredit durch eine Umschuldung ändern kannst:
- Bessere Zinsen durch zweiten Kreditnehmer: Dein Partner möchte Dich bei der Rückzahlung eines Kredits unterstützen? Dann kann er oder sie als zweiter Kreditnehmer in den Darlehensvertrag aufgenommen werden. Dadurch steigt bei einer Umschuldung auch die Chance auf einen günstigeren Zinssatz.
- Aufstockung des Kreditbetrags: Bei Bedarf kannst Du im Zuge der Umschuldung beantragen, den Kreditbetrag noch einmal zu erhöhen. Die Bank entscheidet dann auf Basis Deiner Bonität, ob sie dies gewährt.
- Tilgungsmöglichkeiten flexibler gestalten: Nicht nur ein verbesserter Zinssatz kann eine Umschuldung attraktiv machen. Auch andere Konditionen wie kostenlose Sondertilgungen oder Ratenpausen solltest Du beim Vergleich verschiedener Angebote im Auge behalten.
Kann ich mit einer Umschuldung auch Ratenkauf oder Dispo ablösen?
Egal welche Art von Restschuld Du zu begleichen hast: Mit einer Umschuldung kannst Du in vielen Fällen Zinskosten sparen.
Hast Du etwa größere Anschaffungen auf Raten gekauft, handelt es sich dabei ebenfalls um ein Darlehen. Die Zinssätze für solche Finanzierungen sind mitunter nicht sehr günstig. Deshalb ist es oft lohnenswert, den offenen Restbetrag umzuschulden und bei einem anderen Kreditinstitut zu besseren Konditionen weiter zu tilgen.
Ähnlich verhält es sich mit dem beanspruchten Dispokredit eines Girokontos oder einer Ratenzahlung von Kreditkartenumsätzen. Hohe Zinssätze von teils über 20 Prozent sind hier keine Seltenheit.
Mit einer Umschuldung kannst Du Dir je nach Bonität erheblich günstigere Zinsen sichern und so mit überschaubarem Aufwand jede Menge Geld sparen.
Meine Infos: Welche Dokumente brauche ich für eine Umschuldung?
Um einen Kredit ablösen zu können, musst Du nur wenige Dokumente an Deine neue Bank übermitteln: Das ist zum einen die Ablösevollmacht bzw. der Ablöseauftrag, den Du für jeden abzulösenden Kredit benötigst. Dazu kommt in der Regel ein Überweisungsauftrag, in dem Du auch den umzuschuldenden Kreditbetrag einträgst. In den Dokumenten gibst Du auch die IBAN des Kreditkontos bei Deinem bisherigen Kreditgeber an. Willst Du den Kredit aufstocken, musst Du für die Auszahlung zudem die IBAN Deines Girokontos angeben.
Vorfälligkeitsentschädigung: Was kostet das Kredit umschulden?
Da Du bei einer Umschuldung zu einer anderen Bank den laufenden Kredit bei dem bisherigen Kreditgeber vollständig tilgst, musst Du an diesen eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung zahlen.
Da sie bis zu einem Prozent der offenen Restschuld betragen darf, ist auch von Vorfälligkeitszinsen die Rede. So ist die Gebühr gedeckelt:
- Restlaufzeit von über 12 Monaten: maximal 1 % der Restschuld
- Restlaufzeit von unter 12 Monaten: maximal 0,5 % der Restschuld
Die Vorfälligkeitsentschädigung entfällt nur dann, wenn im Kreditvertrag die Möglichkeit einer kostenlosen Gesamttilgung festgehalten ist.
Teuren Kredit umschulden: Wie viel kannst Du sparen?
Vor allem wenn das allgemeine Zinsniveau seit dem Kreditabschluss deutlich gesunken ist, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit für ein großes Sparpotenzial bei einer Umschuldung.
Auch eine hohe Restschuld und eine lange Restlaufzeit des Darlehens sind gute Anhaltspunkte dafür, dass Du die zu erwartenden Zinskosten des laufenden Kredits mit denen eines möglichen Umschuldungsdarlehens gegenrechnen solltest.
Nutze am besten einen Online-Umschuldungsrechner, um die Ersparnis möglichst korrekt zu berechnen. Hier solltest Du auch mehrere laufende Kredite in die Gesamtrechnung einbeziehen können.
Wichtig: Sieh in Deinem Kreditvertrag nach, ob Du eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen musst und wie hoch diese ausfällt. So kannst Du die Kosten in Deine Rechnung mitaufnehmen und den Vorteil einer Umschuldung fehlerfrei bestimmen.
Rechenbeispiel: Ersparnis durch eine Umschuldung zu besseren Zinsen
In der folgenden Beispielrechnung soll ein laufender Kredit (oben) mit einer offenen Restschuld von 20.000 Euro und einem jährlichen Effektivzins von 10,00 Prozent abgelöst werden.
Der neue Kredit ist mit einem effektiven Jahreszins von 7,00 Prozent deutlich günstiger. Das wirkt sich bei einer Beibehaltung der Restlaufzeit von 36 Monaten sowohl auf die Höhe der Monatsrate als auch auf die zu zahlenden Zinsen aus.
Hinweis: Im Rechenbeispiel ist keine Vorfälligkeitsentschädigung eingerechnet. Diese betrüge hier maximal ein Prozent der Restschuld, also 200 Euro. Diese Kosten musst Du noch von der zu erwartenden Ersparnis abziehen, falls Deine bisherige Bank eine Gebühr für die Ablöse fordert.
Restschuld | Restlaufzeit | Effektiver Jahreszins | Monatsrate | Zinskosten Restlaufzeit |
---|---|---|---|---|
20.000 € | 36 Monate | 10,00 % | 641,30 € | 3.086,94 € |
36 Monate | 7,00 % | 615,58 € | 2.160,79 € | |
Ersparnis | 926,15 € |
Häufige Fragen zur Umschuldung
Unter dem Begriff Umschuldung versteht man das Ablösen der Restschuld eines laufenden Kredits durch ein neues Darlehen. Du kannst einen Kredit bei derselben oder bei einer anderen Bank umschulden.
Es kann für Dich verschiedene Gründe geben, einen Kredit zu einer anderen Bank umzuschulden. Am häufigsten ist das Ziel, durch die Umschuldung auf ein günstigeres Darlehen die Zinskosten zu senken.
Darüber hinaus kannst Du mit einer Umschuldung aber auch Ordnung in Deine Finanzen bringen, indem Du mehrere Kredite zu einem einzigen zusammenfasst.
Ein weiterer Vorteil besteht in der Option, Laufzeit und Ratenhöhe noch einmal neu an veränderte Umstände anzupassen. Auch eine erneute Erhöhung des Kreditbetrags ist bei entsprechender Kreditwürdigkeit möglich.
Grundsätzlich kannst Du jeden Kredit ablösen. Bei Autokrediten gibt es jedoch die Besonderheit, dass häufig der Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil 2) als Sicherheit bei dem kreditgebenden Institut hinterlegt ist. Deshalb muss bei einer Umschuldung auch das finanzierte Fahrzeug auf die neue Bank übertragen werden.
Da nicht jede Bank das Fahrzeug als Sicherheit beansprucht, kann es auch vorkommen, dass dieses im Zuge der Umschuldung bereits in Deinen Besitz übergeht. Das ist andernfalls erst der Fall, wenn Du die letzte Kreditrate beglichen hast.
Für Baufinanzierungen gelten eigene Regelungen, die nicht identisch mit denen eines Ratenkredits sind. So ist etwa die Höhe der Vorfälligkeitsentschädigung nicht gesetzlich begrenzt.
Willst Du einen laufenden Immobilienkredit umschulden, solltest Du vor allem Dein Sonderkündigungsrecht nach 10 Jahren Laufzeit kennen. Zu diesem Zeitpunkt hast Du das Recht, die Baufinanzierung ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsgebühr zu kündigen.
Für eine Anschlussfinanzierung bei einer anderen Bank kannst Du Dir günstige Zinsen mithilfe eines Forward-Darlehens schon Monate im Voraus sichern.
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